Zentralasien

slideshow28.07.2013-07.09.2013

Zu Zentralasien zählt man meist die GUS-Staaten Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Turkmenistan. Die Seidenstrasse führt durch diese Region.

Stalin hatte zu Sowjetzeiten die Grenzen der heute souveränen Staaten eher willkürlich gezogen, und so trennen heute völlig wirre Grenzen Völker und Städte. Besonders auffällig ist das im fruchtbaren Ferghanatal, das grössteneils zu Usbekistan gehört. Auch gibt es zahlreiche Enklaven. Einige kleine Gebiete Usbekistans liegen mitten in Kirgistan.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden die Grenzen, die vorher eher administrative Bedeutung hatten, plötzlich zu echten Hindernissen. Schliesslich führten die Hauptstrassen und Bahnlinien quer durch die neuen Staaten. Hinzu kommt, dass sich die Länder nicht “grün” sind. Usbekistan scheint hier ein größeres Problem zu sein. Im Gegensatz zu Kirgistan, welches z.B. die Visumpflicht für Besucher aus vielen Staaten abgeschafft hat, schottet sich Usbekistan weiter ab.

Die einzelnen Länder Zentralasiens sind sehr unterschiedlich, haben eigene Sprache und eine sehr verschiedene Geografie. Russisch ist aber weiterhin die gemeinsame Sprache in Zentralasien.

Kasachstan ist, bis auf den tiefen Süden, flaches Steppenland. Kirgistan und Tadschikistan sind vorwiegend Bergland und Turkmenistan besteht hauptsächlich aus Wüste.

Kasachstan ist das am besten entwickelte Land, vorallem auch, weil in letzter Zeit ein regelrechter Rohstoff-Boom Geld ins Land spült. Bis 2050 will man zu den 30 höchstentwickelten Staaten gehören. Bis dahin bleibt noch viel zu tun…

Die Bewohner Kirgistans sind zum Teil noch Nomaden, die ähnlich wie die Mongolen mit ihren Tieren durch’s Land ziehen und in Jurten wohnen.

Das Pamir Gebirge, das zu Tadschikistan gehört, war vor nicht allzulanger Zeit Sperrgebiet. Hier grenzte die Sowjetunion an China und Afghanistan. Heute ist der Pamir-Highway auch für Touristen befahrbar. Er zählt zu den schönsten Gebirgsstraßen.

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